Die meisten Menschen haben ein Kabel, das sie überallhin mitnehmen, dazu eine Schublade voll mit alten Exemplaren, denen niemand mehr traut. Mit einer einfachen Einteilung ist das gelöst.
Warum das Herumschleppen schlecht ist
Jedes Mal, wenn man ein Kabel abzieht, aufrollt, mitnimmt und wieder anschließt, entsteht Verschleiß. Die meisten Kabel gehen nicht durch das Laden kaputt, sondern durch das Herumtragen. Ein festes Kabel pro Ort hält daher um ein Vielfaches länger.
Eine praktische Einteilung
- Neben dem Bett: ein 2-Meter-Kabel, damit du dein Telefon noch halten kannst, während es lädt.
- An deinem Arbeitsplatz: ein 1-Meter-Kabel, fest am Ladegerät angeschlossen.
- Im Wohnzimmer: 2 oder 3 Meter, je nachdem, wo die Steckdose ist.
- In deiner Tasche: ein kurzes Kabel für deine Powerbank.
- Im Auto: ein kurzes Kabel, das dauerhaft dort bleibt.
Das macht zusammen vier oder fünf Kabel. Klingt viel, ist aber günstiger, als alle sechs Monate ein kaputtes zu ersetzen, und du musst nie wieder suchen.
Und wenn du mehrere Arten von Anschlüssen hast?
In vielen Haushalten gibt es inzwischen USB-C und Lightning nebeneinander. Lege an den gemeinschaftlich genutzten Orten, wie dem Wohnzimmer, von beiden ein Kabel bereit. Ein Ladegerät mit mehreren Anschlüssen versorgt dann die ganze Familie über eine einzige Steckdose.
Aufräumen
Die Schublade mit den alten Kabeln: Teste sie einmal, wirf weg, was nicht funktioniert oder sichtbar beschädigt ist, und behalte eines als Reserve. Kabel gehören in den Elektroschrott, nicht in den Restmüll.